ClaudiasBlog

aus dem Leben einer Schauspielerin

Schnipp-Schnapp…

Abgelegt unter: Allgemein, Privat — Claudia Reimer @ 27. Juni 2010

… Haare ab!

Mein Vater war, nach eigener Aussage, 23 als er sein erstes graues Haar entdeckte. Als ich ihn kennenlernte war er 36 und bereits stark graumeliert, soweit ich mich an ihn erinnere tue ich dies als an einen weißhaarigen Mann.

Das führte zu einigen Anekdoten:
als er 38 und meine Mutter 30 waren fuhren sie gemeinsam mit einer ebenfalls weißhaarigen, aber nur 4 Jahre älteren Freundin in den Urlaub. Bei einem abendlichen Tanz wurde meine Mutter von einem Einheimischen aufgefordert. Während des Tanzes deutete der junge Rumäne auf meinen Vater und die Freundin der Familie und fragte "Mama und Papa?"
Als meine Mutter ihn aufklärte, daß es sich um ihren Ehemann handele, hätte der schüchterne junge Mann sie vor Verlegenheit fast auf der Tanzfläche stehen lassen.

Obwohl als junger Mann eher brünett mischten sich in die weißen Haare meines Vaters schwarz anmutende Stellen, ließ er sich einen Bart stehen war auch dieser schwarz mit vereinzelten weißen Häärchen. Dies verleitet eine Kollegin zu der Aussage: "Also der Herr Reimer ist ja sehr nett, aber daß der sich die Haare weiß färbt…"

Als mein Vater 45 wurde, also im Jahr 1976, wurde er gefragt, ob er sich auch noch an die große Schweinegrippen-Epedemie im Jahre 1909 erinnere??? Häufig wurde er gerne mitleidig gefragt wie lange er denn noch bis zur Rente habe?

So ist es wohl nicht verwunderlich, daß ich mich lange dagegen sträubte den Genen meines Vaters nachzugeben. Denn mit 24 zupfte ich einen vermeintlichen Faden aus meinen Haaren. Der kurze Schmerz, der mit dem Zupfen verbunden war, belehrte mich eines Besseren: es war kein Faden, es war mein erstes graues Haar… nun hat man als Frau den unschätzbaren Vorteil, daß man sich die Haare färben kann.
Ich tat dies seit ich 15 oder 16 war: zunächst blonde Strähnchen, später eine Rot-Braun-Spülung. Es folgten alle Nuancen gefärbtes Rot von Kastanie bis Pumuckel und schließlich braun, sehr lange braun.
Zwischenzeitlich wieder einige Experimente in Rot, dann wieder Braun.
Irgendwann wurde der helle Ansatz zu einem diffusen weiß-grauen Heiligenschein und somit musste die Frequenz der Färberei erhöht werden. Dies bald leid, folgte ein knappes Jahr in blond.
Blonde Haare haben den Nachteil, wenn sie mittels Farbe blond wurden, strohig zu sein. Mein ohnehin schon trockenes Haar erreichte einen Grad von Trockenheit, der kaum zu beschreiben ist, also wurde ich wieder dunkel.

Naja, dunkel … reichten früher 8 oder manchmal 12 Wochen als Pause, waren es jetzt 4.
Maximal.

Meine Neugier war geweckt: was würde passieren, wenn ich meine Original-Haarfarbe trüge?
Würden mir freundliche junge Pfadfinder über die Straße helfen?
Bekäme ich im Restaurant ungefragt Seniorenteller?

Nun, nach langem Hin und Her habe ich nun die Gelegenheit es am eigenen Leibe zu erfahren: seit einer Woche sind die Haare raspelkurz. Anders ließen sich die Reste der zuletzt getragenen Farbe nicht entfernen.
Neue Photos sind gemacht.
Ich bin ein anderer Typ.

Und sehr gespannt, wann mich der Erste fragt, wie lange ich noch müsste bis zur Rente?

Beim ersten Mal…

Abgelegt unter: Privat, Auf See — Claudia Reimer @ 07. August 2008

… war alles nicht so schlimm. Ich war so damit beschäftigt, meinen Reisepass zu beantragen, das "basic safety" -Training zu absolvieren, einen Untermieter zu organisieren, Text zu lernen (Martin hör auf zu lachen!), zu proben und zu arbeiten, daß ich erst begriff, daß ich auf dem Schiff bin, als schon 3 Wochen vorbei waren.

Jetzt habe ich das "basic safety" schon - man muß es nur alle 5 Jahre erneuern - der Reisepass ist noch gültig (das wär ja auch was!), der Untermieter steht schon in den Startlöchern und die Proben halten sich in Grenzen: es gibt nur ein paar geringfügige Änderungen in zwei Programmen.
Und so fange ich an, meine Freunde zu vermissen, bevor ich weg bin. Überhaupt mein Leben hier, das nicht zuletzt wegen des herrlichen Sommers natürlich gerade so tut, als wäre es wunderbar. Dank meiner wiedergewonnenen Freiheit habe ich reichlich Zeit, Freunde zu treffen.
Öfter als früher und viel spontaner.
Ich kann ins Kino gehen, wenn mir danach ist (auf Grund des etwas eingeschränkten Angebots an interessanten Filmen war das allerdings nur 4 Mal der Fall) und einfach mal so Leute in Deutschland besuchen und soziale Kontakte pflegen.

All das ist bald vorbei: In nicht ganz drei Wochen werde ich die altbekannte Strecke wieder fahren. Diesmal etwas über zwei Monate lang, bevor ein Klimawechsel in Richtung Arabien ansteht..viel Zeit also, alles zu entdecken, was ich noch nicht entdeckt habe (ist es viel? Ist es wenig?? Ich weiß nicht!) und viel Zeit mich ins herbstliche Deutschland zu sehnen, wo all das ist, was ich jetzt schon vermisse.

Sonntag

Abgelegt unter: Allgemein, Privat — Claudia Reimer @ 28. Juli 2008

Eines der schönsten Geschenke des letzten Dreivierteljahres sind meine wiedergewonnenen Sonntage.

6 Jahre lang habe ich nahezu jedes Wochenende (ausgenommen 30 Tage tariflichen Urlaubs) gearbeitet und ganz vergessen, wie schön es ist, auszuschlafen ohne den Druck noch etwas einkaufen zu müssen und dann all die Dinge zu tun, die man früher auch immer Sonntags gemacht hat: total politisch unkorrekt in den Zoo gehen oder - wie heute - eine ausgedehnte Radtour zu einem Badesee zu unternehmen.

Vom Boberger See hatte ich bisher nur gehört und wollte gerne dort hin: das Wetter ist zur Zeit ideal, es ist Sonntag … ich packe die halbe Batterie Tupperware ein: eie kleine Dose mit selbstgemachter Kräuterbutter (die bis wir am See sind Sauce sein dürfte), etwas Brot, Tomaten und Kirschen.

Um 13:00 treffen wir uns und radeln gemeinsam los. Erster Halt ist nach 15 Minuten der Dammtor Bahnhof: uns fehlen ein Getränk und ein kleiner Zwischensnack.
Die Verführung, sich mit dem Picknick einfach an die nahegelegene Alster zu setzen hält sich in Grenzen und wir radeln weiter.

Vorbei am Hauptbahnhof (einmal dem Schauspielhaus winken und ihm versichern, daß man in der nächsten Spielzeit bestimmt auch dort mal spielen wird) und an dem Hauptgebäude der Agentur für Arbeit, hinein ins karge Industrie- und Büroviertel.
Nach dem Tierheim wird es fast idyllisch: Kleingärten. Die ersten Wassersportvereine und plötzlich ein paar Hochhäuser. Im Hof liegt ein Teppich, die Balkone dienen als Halterungen für übergroße Satelitenschüsseln und Ablage für in Plastik gehüllte Gegenstände, manche sind mit grünem Gazé verhängt. Entfernt ist Musik zu hören.

An einem Haus hängt ein buntbemaltes Schild "Kinderhaus" die Tür ist vergittert, die Fenster zum Teil zerbrochen.

Schließlich wird es richtig ländlich: da stehen reetgedeckte Häuser links und rechts der Straße, eine Kirche und der Hinweis, daß man ein "Zimmer frei" habe.

Würde man hier wohnen wollen?
An einem Tag wie diesem unbedingt!
Man könnte sich die Miete in "Schatzi's Deichperle" erkellnern und abends noch schnell in den See springen. Der Bus hält auch vor der Tür. 

Und wir sind fast da: es gilt noch einfach der Karavane auf dem kleinen Feldweg zu folgen, dann hat man die Wahl: sich zwischen die Familien (in der Nähe einer Toilette!) zu legen?
Nein.
Auf die ruhigere Nacktbaderseite, wo ein Eisverkäufer sein Glück versucht?
Ja, gerne! Ist aber schon ziemlich voll.
Also: selbst ein Plätzchen suchen, das wir finden. Im Halbschatten unter einer großen Eiche.

Nach 2 Stunden Radtour springen wir als erstes in den See. Das Wasser ist erfrischend, man kann in alle Richtungen schwimmen, ohne jemandem im Weg zu sein, sich auf den Rücken drehen und den Segelfliegern beim Starten und Fliegen zusehen, oder mit  Wasservögeln um die Wette schwimmen (die kleinen hinterlistigen Biester tauchen allerdings, wenn sie zu verlieren drohen).

Unser Picknick, das noch um selbstgebackene Kekse, Blaubeeren und Äpfel ergänzt wird, teilen wir brüdelrich mit den rasch herbeieilenden Wespen und drehen uns träge in der Sonne.

Auf dem Rückweg gibt es noch ein Eis.

Wahrscheinlich habe ich einen Sonnenstich, Zecken haben sich von der Eiche auf mich fallen lassen und ich bekomme demnächst eine Gehirnhautentzündung, das Wasser war doch nicht so toll und ich habe eine unbekannte Hautkrankheit, oder Muskelkater  … es war ein toller Sonntag!

 

Ich tanze so schnell ich kann

Abgelegt unter: Privat — Claudia Reimer @ 14. April 2008

"Ein Mann und eine Frau treffen sich in einem Hotel, in dem hauptsaechlich Singles absteigen. Sie tanzen am Samstag Abend miteinander.
Er sagt:"Ich bin nur noch bis morgen hier."
Sie antwortet: "Ich tanze so schnell ich kann."

Meinem lieben Tanzpartner einen herzlichen Dank fuer einen rasanten und viel zu kurzen Tanz.

Am Abend der ersten Extraktion

Abgelegt unter: Privat — Claudia Reimer @ 22. Januar 2008

Ich bin nicht mehr vollkommen,
ein Zahn ward mir genommen. 

Ein Zahn, der über fünfzig Jahr
in meinem Munde heimisch war.

Ein Zahn der stolz und selbstgewiß
noch härtestes Gebäck zerbiß.

Ein Zahn, der kaute, lebte, litt,
bis man ihn aus dem Zahnfleisch schnitt:

Heut morgen lag er nackt und klein
vor mir, ein Kind aus Elfenbein.

Ein Teil von mir, ein Stück, das fehlt,
obwohl es mich nun nicht mehr quält.

Die Zunge sucht an diesem Fleck.
Vergeblich. Denn der Zahn ist weg.

Statt dessen derart wunde Haut,
daß sie die kaum zu lecken traut.

Der Zahn ist fort, es ist soweit.
Mein Zahn verging vorm Zahn der Zeit.

Er ging voran, der Rest folgt nach:
Heut abend lag ich lange wach.

                 Robert Gernhardt

Tja, es war nicht der erste Zahn und er war auch keine 50 Jahre bei mir… einschlafen konnte ich trotzdem nur sehr schlecht. 

102 Menschen haben mich heute glücklich gemacht!

Abgelegt unter: Privat — Claudia Reimer @ 24. April 2007

Genau so viele Musiker braucht es nämlich - laut "Programmbeilage für den jungen Konzertbesucher" - um Mahlers 6. Sinfonie zu spielen.

Heute war ich im 8. Philharmonischen Konzert:
"Elegie" Aribert Reimann
"Gesangsszene" Karl Amadeus Hartmann
"Sinfonie Nr 6 a-Moll" Gustav Mahler

und etwas seltsames geschah: ich fühlte mich zu Hause.

Ich bin mit klassischer Musik aufgewachsen: Franz Grundheber hat mich Baby-gesittet, mit 4 Jahren war ich das erste Mal in der Oper, dann ein Opern-Abonnement bis ich 12 war und meinen Eltern mitteilte "Ich sei jetzt nicht mehr so auf dem Kulturtrip." Aber auch danach, ging ich immer mal wieder in die Oper, ins Konzert und am Wochenende lief zum Frühstück immer NDR3.

Ich hätte nie gedacht, daß mich klassische Musik so geprägt hat, bis ich nach einem Jahr in der Provinz, wo wir ein 12-Mann-Orchester hatten, Karten für "La Traviata" bekam. Das Licht ging aus, die ersten Takte wurden gespielt und ich hätte weinen können vor Glück! So muß Musik klingen!

Nach dem Tod meines Vaters beschlossen meine Mutter und ich, unsere Bewerbung für Bayreuth weiterlaufen zu lassen, bis wir einmal den Ring gesehen hätten.
Das war dann 2001 der Fall. Der Milenniums-Ring von Jürgen Flimm in einer leicht überarbeiteten Fassung. Ich hatte bis dahin zwar schon den ein oder anderen Wagner gehört, war aber kein wirklicher Fan. Ich kaufte mir also das Libretto und las vor der jeweiligen Vorstellung schnell noch die Handlung durch…als erstes faszinierte mich die Sprache und dann saß ich im Festspielhaus. Jeder, der ein mal dort war, schwärmt immer von dem Klang. "Der Klang!" dachte ich noch abfällig, bevor es losging und war nach wenigen Sekunden verzaubert: der Klang!
Ich kann es nicht erklären - nur so viel: Wagner muß nicht so laut und brachial sein, wie man ihn viel zu häufig kennt! In "seinem" Konzerthaus klingt es manchmal fast überirdisch!

Trotzdem vergesse ich immer wieder, was klassische Musik so mit mir macht und werde dann mit Abenden, wie dem heutigen beglückt! Selbst die ersten beiden Stücke, die ziemlich, bis sehr modern waren, haben mich berührt. Und bei Mahler habe ich die eine oder andere Träne verdrückt.

Wenn also demnächst in einem klassischen Konzert oder einer Oper eine weinende Frau sitzt, bin das höchstwahrscheinlich ich, glücklich darüber, meine Heimat wiedergefunden zu haben.

Und weil ich nicht weiß, ob bei den 102 Musikern der Dirigent eingeschlossen ist: sei Simone Young hier noch mal extra erwähnt: nicht nur, ihr zuzuhören, auch ihr zuzusehen ist eine wahre Freude!

Das erste Mal Fahrrad fahren im neuen Jahr…

Abgelegt unter: Privat — Claudia Reimer @ 14. März 2007

…ist etwas Wunderbares!

Das Wetter ist toll: die Sonne scheint, der Himmel ist blau, die Luft hat diese angenehme Frische…also: das Fahrrad aus dem Keller befreien, Reifen aufpumpen und los geht's!

Die offene Jacke ist vielleicht doch etwas übertrieben und ich schließe sie vorsichtig beim nächsten Halt, dann geht es durch die kleinen Seitenstraßen Eimsbüttels in Richtung Blindenhörbücherei in Winterhude. Ich fasse den feste Vorsatz, irgendwann in diesem Jahr mal ins "Ribs" zu gehen. Dort soll man gigantische Portionen gutbürgerlicher Küche bekommen und offen ist auch bis tief in die Nacht!
Eine Querstraße weiter entdecke ich einen neuen Eisladen! Da muß ich nun wirklich hin! Die Kreuzung am Heußweg (wo ich noch vor einem Jahr wohnte) sieht irgendwie neu aus…

Ein Pulk Studenten, die die Achse Eimsbüttel-Uni fahren, begleiten mich bis zum Kaiser-Friedrich-Ufer. Dort vergewissere ich mich, daß der Blick von der Brücke immer noch so schön, wenn auch noch nicht so grün, ist, wie auf meinem Bild:

Kanal.JPG

Mit einem kurzen, Blick auf den Ise-Markt, fahre ich am Innocentia-Park vorbei.
Hier ging ich schon mit meiner Kindergarte-Gruppe spielen. Frau Kröger, die den Kindergarten leitete, prüfte mit der Hand, ob das Gras nicht zu feucht sei und dann durften wir spielen. "Cowboy und Indianer". Die meisten wollten Cowboys sein, so daß wir einen Sheriff und 7 Hilfssheriffs hatten, die alle auf den Knubbeln einer alten Eiche sitzen durften. Die Indianer waren in der Unterzahl und jeder Angriff war zum Scheitern verurteilt.
Manchmal spielten wir auch "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann ?" (wie das Spiel wohl heute heißt?) auf der mit Pflastersteinen ausgelegten Rollschuhbahn auf der man auch mit unseren alten Rollschuhen mit Metallrollen nicht toll laufen konnte.

Durch die Innocentiastraße, wo mal ein Tonstudio war in dem ich meine erste sterbende Elfe geben durfte, geht es auf den Abendrothsweg direkt zur Alster: je nach Ampelschaltung fahre ich entweder an dem Rodelberg vorbei, wo man im Winter besser rodeln konnte, als im nahegelegenen Bolivar-Park, oder an der Stelle, wo ich auf einem Spaziergang mit meinem Vater mal einen toten Igel im Gebüsch entdeckte.
Jahrelang rief ich, wenn wir uns der Stelle näherten mit schönster Regelmäßigkeit "Und da kommt die Stelle, wo der tote Igel war!"
Und habe so erreicht, daß ich diese Stelle nie vergesse und immer noch meine eigene Kinder-Stimme höre…
An der Alster vermischen sich die Erinnerungen: Sonntagsspaziergänge und 7 Jahre Rudertraining ziehen bruchstückhaft an mir vorbei, vor allem, wenn ich von der Bellevue aus auf unser altes Bootshaus am Langen Zug sehe.
In der Herbert Weichmann Straße wird wieder meine ganze Aufmerksamkeit gefordert: Ampel, Fußgänger…und 3 Minuten später bin ich da!

Wie herrlich, wenn all diese Nicht-Blinker (Autos) und Auf-der-falschen-Seite-Fahrer (Fahrradfahrer), die Falsch-Überholer (Fahrradkuriere) und Auf-dem-Radweg-Trödler (Fußgänger) des letzten Jahres noch vergessen sind! Wie wunderbar, wenn die alten Wege, die im letzten Jahr irgendwann soo laaangweeeiiiliig waren, plötzlich wieder neu und schön sind!

Wanderin zwischen den Welten

Abgelegt unter: Privat — Claudia Reimer @ 13. Januar 2006

Ist es so?
Bin ich schon ein Geist, der "heimwehtrunken umherirrt"??? Und wo ist der Garten, den ich hinterlasse?

Zwischenzeitlich dachte ich, es gäbe die Art von Theater, die ich machen möchte, um derentwegen ich Schauspielerin geworden bin, nicht mehr. Ich sehe: es gibt sie (wieder).
Und ich habe das Gefühl, nie weiter davon entfernt gewesen zu sein, als jetzt.